Laufen ohne Grenzen


Mannheimer Dämmermarathon am 12.05.12
10. Mai 2012, 21:04
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am Samstag gehts mal wieder los – es wird ein Halbmarathon beim Mannheimer Dämmermarathon. Dafür entschieden wir uns, ein besonderes Projekt zu unterstützen. Claudia Hehr, eine Freundin aus Stuttgart, arbeitet seit 8 Jahren als Fotografin in New York. Sie setzt sich immer wieder für gemeinnützige Projekte ein, die ihr auch persönlich am Herzen liegen. Mit ihrer Arbeit (z. B. eine Portraitserie über Brustkrebs und eine Fotodokumentation in einem Altersheim) schafft sie öffentliche Aufmerksamkeit für ebenso wichtige wie schwierige Themen.

Im Sommer plant sie eine Dokumentation zur Arbeit der Organisation Artists for World Peace (AFWP) in Tansania. AFWP hilft seit 2008 den Dorfbewohnern und Waisenkindern des Good Hope Zentrums in Kibosho. Tansania kämpft seit ca. 1983 mit der Ausbreitung des AIDS-Virus. Viele der Waisen haben so ihre Eltern verloren. AFWP ist eine kleine Organisation, die alle Hebel in Bewegung setzt, um Gelder für ihre gemeinnützige Arbeit aufzubringen und hat deshalb kein Budget für Fotoproduktionen oder Marketing. Genau das ist der Ansatz für Claudia, AFWP mit ihrer Tätigkeit als Fotografin zu unterstützen. Sie wird mit Artists for World Peace nach Tansania reisen, um deren Arbeit in Kibosho zu dokumentieren. Durch ihre Fotografie und journalistische Arbeit vor Ort sowie Ausstellungen und Reportagen im Anschluss erhält die Organisation mehr öffentliche Aufmerksamkeit und dadurch auch hoffentlich mehr Spenden.

Um AFWP zu unterstützen und das Projekt zu finanzieren, gibt es einen Spendenaufruf unter: http://www.indiegogo.com/claudiahehr.

Gespendet werden kann bis zum 25.05.2012. Spenden werden zunächst für Claudias Aufwände (Reisekosten/Transport Fotoausrüstung etc.) verwendet. Alle Gelder, die nicht zur Kostendeckung benötigt werden, gehen direkt an AFWP, um verschiedene Projekte in Kibosho zu unterstützen (z. B. Klinikbau, Kauf einer Maismühle).Details zur Arbeit von AFWP gibt es unter: http://artistsforworldpeace.org.

Dafür laufen wir. Und was könnt ihr tun? Spenden. Jede/r einzelne von euch. Oben auf den Link klicken und loslegen. Tut nicht weh :) . Mehr Infos gibt es nach dem Lauf.

Es danken euch
Annick, Annkathrin, Bea und Micha



Staffelmarathon für Moskitonetze gegen Malaria heute, am 9.10.11
9. Oktober 2011, 20:18
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Ende Oktober 28 Staffelläufer zu organisieren ist eine Herausforderung ;-) . Krank, verletzt, Geschäftsreise, Unvorhergesehens und schwups sind 9 von den ursprünglich angemeldeten Läufern nicht mehr dabei. Gut, einer war schon früh draußen und war noch schnell ersetzt, zwei hatte ich auf der Warteliste und drei organisierten ihre Ersatzläufer selber. Aber mehr waren nicht zu bekommen. So liefen drei von uns Doppelstrecken und ein paar sind nicht auf den Meldelisten. Aber es war ein Supertag: Wetter trocken und kalt, Läufer gut drauf, jeder fand seinen Staffelpartner (auch ohne ihn vorher je gesehen zu haben) – und über 1300 Euro sind schon gespendet. Jetzt freuen wir uns, wenn noch weitere von euch in die Tasche greifen und für Moskitonetze in Afrika zu spenden, um Malaria-Prävention zu betreiben. Einfach auf http://www.againstmalaria.com/marathonrelaymunich gehen und Menschen helfen. Habt Dank von uns allen.

eure Annkathrin mit 24 Staffel- und 3 Einzelmarathonläufern



Auslöser für unseren Staffelmarathon: Malawi-Hilfsprojekt
3. Oktober 2011, 20:00
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Am 14. April 2011 gerade drei Monate nach meinem Eintritt bei Microsoft kommt eine E-Mail mit dem Angebot, sich für ein Hilfsprojekt in Malawi zu bewerben, in dem Schulen vernetzt werden. Die letzten Jahre beschäftigte ich mich beruflich mit Lernsoftware und organisierte wie ihr wisst privat Charity-Läufe. Das war ganz klar MEIN Projekt. Alle Interviews liefen gut. Meine Voraussetzungen stimmten einfach: Erfahrung mit Schulen und Lehrern, Erfahrung mit Spendenaktionen, körperliche Fitness, vorhandene Reiseimpfungen.

Was haben wir uns vorgenommen? Chris Scutt, ein engagierter englischer Lehrer an einer International School in Malawi hat eine Vision: Er will alle Schulen in Malawi vernetzen, um Schüler in IT auszubilden, obwohl Lehrermangel herrscht. Vier Schulen werden ausgewählt, Teil eines Piloten zu werden.

So laufen die Vorbereitungen an: Alle zwei Wochen Telefonkonferenz mit dem Team, Verteilung der Aufgaben. Für mich heißt es, ein Training für Lehrer zu erstellen, damit sie mit dem Malawi Learning Partnership (MLP) umgehen können. Zudem helfe ich bei der Vorbereitung für einen DigiGirlz-Day, an dem Mädchen für die IT begeistert werden sollen. Das technische Team besteht aus 10 Leuten (aus UK, Portugal, Dubai, Italien und eben Deutschland) plus Projektleiter und unseren Executives Helen Pickup und John Nielsen.

Am 2. September treffen wir uns alle in Johannesburg. Am 03. September fliegen wir nach Blantyre, Malawi. Wir treffen Chris Scutt und seine Frau Hannah und besprechen unseren Arbeitsplan für die Woche. Mit einem gemeinsamen Abendessen beschließen wir den ersten Tag in Blantyre.

Es folgen lange Arbeitstage in den Schulen vor Ort. Wir vernetzen alle Rechner und setzen jeden Rechner neu auf. Für das Verkabeln gibt es lange Rollen Netzwerkkabel und die nötigen Geräte, um die Kabel funktionsfähig zu machen. Netzwerkkabel fertig machen

Das Deployment von XP SP3 war über das Microsoft Deployment Toolkit geplant. Genug Arbeitsspeicher und die Fähigkeit, über das Netzwerk zu booten, sind Voraussetzung. Ernüchterung ist angesagt, entgegen der vorliegenden Infos, sind viele Rechner nicht dazu in der Lage. Also stecken wir Arbeitsspeicher zusammen und erstellen Offline-Medien, um das Deployment zu starten. Nun geht es langsamer, aber es funktioniert. Einige Rechner nehmen wir abends mit in unsere Lodge und arbeiten dort bis in die Nacht weiter. 100 Rechner in fünf Tagen, das ist eine Herausforderung. Wir nutzen wirklich jede Minute – jede Minute mit Strom – denn der ist nicht immer da! Bin im Nachhinein immer noch überrascht, dass wir es im Team geschafft haben, die ganzen Schulen zu versorgen und uns gegenseitig bei Laune zu halten.

Diese Arbeiten bilden das Grundrauschen. Aber es laufen noch weitere Aktionen: Die Verteilung von Moskitonetzen aus unserer Sammelaktion (www.againstmalaria.com) durch Helen Pickup, John Nielsen und Projektleiter Richard (Taff) Hughes. Zwei parallele DigiGirlz-Events für insgesamt 50 Mädchen. Ein Training für die IT-Lehrer aller Schulen, die Teil des Pilotprojekts sind, um sie zu schulen in SharePoint, Outlook Web Access und der Lösung, die wir auf die Rechner aufgespielt haben. Ein Training für ein kleines Support-Zentrum, das aufgebaut wird, um die Schulen zu unterstützen.

Am „Abend mit Microsoft“ nehmen der Bildungsminister von Malawi, lokale Geschäftsleute, die MLP-Schulen und viele weitere Interessierte teil. Wir sind sicher über 400 Leute! Hierbei entspinnt sich eine interessante Diskussion. Eine engagierte Dame fragt: Warum macht ihr ein solches Projekt, wenn es doch viele Schulen in Malawi gibt, die weder Elektrizität noch ein festes Dach über dem Kopf haben? Eine berechtigte Frage, aber doch meine ich: Warum sollen die interessierten, wissbegierigen Schüler, die wir getroffen haben, keine Chance bekommen, in die Zukunft ausgebildet zu werden? Die Voraussetzungen sind schaffbar, wie wir gesehen haben und die Chance wird erkannt und begrüßt. Es ist ein Start, der die Chance in sich birgt, ganz Malawi zu vernetzen und für die Zukunft einen Grundstein zu legen.

Bildungsminister, Helen Pickup, Richard Hughes, John Nielsen, Chris Scutt

Am deutlichsten wird mir das an der Waisenhausschule Jacaranda bewusst, die wir spontan in die Vernetzungsaktion mit aufnehmen. Die meisten Kinder sind Waisen oder Halbwaisen aufgrund von AIDS und teilweise selbst infiziert. Die Schule hatte vor ein paar Jahren weder Schulbücher noch Hefte. Durch unermüdlichen Einsatz der Gründerin Marie und des Direktors Luc verfügt die Schule inzwischen nicht nur darüber, sondern auch über gespendete Rechner, mit denen bisher niemand richtig umgehen konnte. Mit unserer Vernetzungsaktion wird der Kontakt zu anderen Schulen hergestellt und sie werden auf Dauer Anleitung bekommen, wie sie die Computer für ihre Ausbildung wirklich nutzen können. Zum Dank für unsere Spontanaktion kommen wir in den Genuss einer Aufführung der Schüler mit eigen komponierten Songs und witzigen Einlagen. Diese Energie zu spüren beeindruckt mich enorm und ich bin sicher, dass das Projekt weiter geht.

Was bringt die Zukunft? Chris Scutt und sein Team werden regelmäßig Trainings für Lehrer abhalten. Der IT-Support vor Ort unterstützt die Schulen bei der Pflege und Instandhaltung der Computerräume und -netze. Im kommenden Jahr erhält er von Microsoft einen Support-Vertrag für komplexe Probleme. Außerdem gibt es ein Mentoring Framework für Malawi, in dem wir helfen, weiteres IT-Knowhow aufzubauen. Zu guter Letzt bleiben wir in Kontakt und können weiterhin helfen – nicht zuletzt durch Sammeln von Geld für Moskitonetze gegen Malaria wie wir es mit unserem Staffelmarathon am 9. Oktober 11 machen werden. Dafür kann jeder von Euch etwas tun – spenden auf http://www.againstmalaria.com/marathonrelaymunich.



Zürich-Triathlon geschafft
11. Juli 2011, 22:32
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auf dem Startplatz

Vor dem Wettkampf in der Wechselzone

Drei Überraschungen barg der Zürich-Triathlon für uns:

  1. Wellen: Letztes Jahr war alles ruhig, dieses Jahr schwappte der See gerne mal in unsere luftschnappenden Münder. Da war es schon beruhigend, dass immer ein Kanu in der Nähe war, obwohl ich einige Male nicht sicher war, ob sie mich so schnell aus dem See hätten ziehen können …
  2. Berg: Wohl dem, der das Streckenprofil nicht findet auf der Website des Zürich Triathlon. Der macht sich dann keine Sorgen darüber, ob es eine gute Idee ist, einen Drei-Runden-Kurs zu radeln, der eine hübsche Steigung beinhaltet. Zum Glück: die Abfahrt entschädigt!
  3. Wetter: Es lebe meine Wetter-App, nach der es hätte regnen sollen. Ihr wisst inzwischen, dass das mein Lieblings-Wettkampf-Wetter ist. Dumm nur die 26° und Sonne. Aber wir kämpften uns durch und zwischendrin hat’s richtig Spaß gemacht.

Getragen hat uns nicht zuletzt das Flora-Projekt. Greift zu eurem Online-Banking und überweist eine kleine Hilfe, damit sich Menschen helfen können, die nicht so privilegiert leben wie wir.

Nach dem Wettkampf

Spenden helfen!!!

Habt Dank und seid herzlich gegrüßt

eure Annkathrin



Erster Spenden-Triathlon am 09.07.11
5. Juli 2011, 22:36
Einsortiert unter: Laufereignis, Spenden, Triathlon

Am Sonntag ist es endlich wieder soweit: Michaela von der Höh und ich absolvieren eine neue Disziplin für ein neues Projekt: Triathlon für das Projekt Flora, in dem indische Frauen seit zwei Jahren nähen und sticken, um sich und ihre Familie über Wasser zu halten. Ein sehr direktes Projekt meiner Cousine Ursula, in dem alle Spenden 1:1 eingesetzt werden.

Ammu, Yesurani, Sathya Raju, Vinnarasi, Christy Jennifer Sathya, Leema Shanbagan, Ursula, Mary, Prema

Ammu, Yesurani, Sathya Raju, Vinnarasi, Christy Jennifer Sathya, Leema Shanbagan, Ursula, Mary, Prema

Mit unseren 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen möchten wir einen kleinen Beitrag leisten, das Leben für die Frauengruppe etwas leichter zu machen. Helft uns mit:

Die Heimatgemeinde von Ursula nimmt die Spenden entgegen, sodass wir deutsche Spendenquittungen bekommen, wenn wir nach getaner Überweisung Frau Lind (hubertus.kirchhoven@t-online.de) mailen.

Kontoinhaber: Kath. Kirche St. Hubertus Kirchhoven
Institut: Kreissparkasse Heinsberg
Konto-Nr.: 3422392047
BLZ: 31251220
Kennwort: Flora-Triathlon

Berichte folgen – herzliche Grüße von Micha und Annkathrin



Flora-Projekt Bangalore
5. Juli 2011, 22:07
Einsortiert unter: Besondere Projekte, Triathlon

Projekt-Tagebuch meiner Cousine Ursula

Ammu, Yesurani, Sathya Raju, Vinnarasi, Christy Jennifer Sathya, Leema Shanbagan, Ursula, Mary, Prema

Ammu, Yesurani, Sathya Raju, Vinnarasi, Christy Jennifer Sathya, Leema Shanbagan, Ursula, Mary, Prema

März 2009

Über eine Spendenaktion kam ich zum ersten Mal in den Slum in Adugodi/Bangalore und lernte das Projekt der R.E.D.S. kennen.

Redpickers Education & Development, Scheme – gegründet von den Marianist, einer Bruderschaft, die vor ca. 30 Jahren aus Amerika nach Indien kam.

Mai 2009

Bei mir entstand die Idee, Frauen zu unterstützen, die durch ihre Stickfähigkeiten ihren Lebensunterhalt selber bestreiten wollen.

Juli 2009

Erste Austauschrunde mit Sozialarbeiterin Prema Mantesh, Sticklehrerin Mary Santosh von den R.E.D.S. sowie Mrs Radamani, Mrs Skaria und Mrs Deepalakshmi von Bosch.

Sathya, Yesurani, Leema, Christy Jennifer, Prema sind die ersten fünf Frauen, die sich auf die Stickgruppe einlassen.

Erste Stickversuche werden abgegeben, besprochen, diskutiert.

Ein Katalog wird entworfen, Stickproben der Mädels werden abfotografiert.

Mrs Deepalakshmi und ich gestalten 2 Ordner, einen mit dem ich Kunden über Angebote informieren kann, einen für die Frauen.

Ziel: jede hergestellte Ware wird fotografiert und dem Katalog hinzugefügt.

Die Frauen geben sich den Namen „Flora“

Erste Bestellungen von dt. Frauen: Sets, Tischläufer

Neue Vorschläge von dt. Frauen, mehr indische Muster anzubieten, weniger Blumen.

August 09

Die Frauen, Mrs Mantesh, Mrs Santosh und ich treffen uns jede Woche.

Alle Frauen sprechen Kanada, so übersetzt Mrs Mantesh ins Englisch.

September 09

Werbung bei allen Expets (Ausländern ) in Bangalore

Überall, wo wir uns treffen, erzähle ich vom Floraprojekt.

Die Schürzenidee wird geboren.

Es entsteht der Kontakt zu einem weiteren Projekt von den R.E.D.S. In Deepahalli werden Jungen zwischen 12 und 18 Jahren für 2 Jahre betreut und bekommen z.B. die Möglichkeit einen Nähkurs zu absolvieren. Die Jungen haben zuvor auf der Straße oder in unzureichenden Familienverhältnissen gelebt.

Vereinbart wird, dass die Schürzen von den Jungen genäht und von den Frauen mit Elefanten bestickt werden.

Oktober 09

Sathya Raju und Vinerasi kommen dazu und die Floragruppe besteht nun aus sieben Frauen: 2 unverheiratete Mädchen im Alter 19-24 Jahre, 5 verheiratete Frauen im Alter von 23 – 32 Jahren mit 1-3 Kindern.

Alle sind sehr offen, dass jeder Besuch aus Deutschland willkommen geheißen wird. Wenn ich Gäste habe, ist auch immer ein Nachmittag im Slum vorgesehen.

Dezember 09

Es findet eine Weihnachtsfeier mit kleinen Geschenken, Kuchen, Tee und Saft statt.

Wenn ich nach Deutschland gehe, sorge ich vorher dafür, dass die Frauen genug Aufträge für diese Zeit haben, sonst bin ich jede Woche montags oder freitags dort.

Die erste Floraverkaufsparty wird organisiert.

Januar 2010

Treffen mit P. Mantesh und mir zur Reflexion des Projektes.

Wenn das Projekt einmal selbständig werden soll, müssen wir die Frauen mehr schulen.

Februar/März 10

2 x Englischstunden

2 x weitere Schulungen

Floraparty bei Sabine. Ich stelle das Projekt vor und die Frauen bestellen oder kaufen Schürzen.

April 10

Es kommen Nachfragen für Weihnachtsgeschenke.

Weihnachtssäckchen aus Seide sollen genäht und bestickt werden.

Mai/Juni/Juli

Die Mädels arbeiten zuverlässig und gut.

Projekttreffen

Projekttreffen

Wenn ich nicht im Land bin, holt Jaidev, der Fahrer in Abtänden die fertigen Sachen ab, damit sie bei uns gewaschen werden können.

Im Juni haben die Frauen ihr Stickexamen und können nun mehr Zeit mit sticken verbringen.

Sie überraschen mich mit einer Feier zu meinem Geburtstag.

In dieser Zeit baut R.E.D.S. ein neues Häuschen im Slum. Die Floragruppe soll einen eigenen Raum bekommen.

Juli 2010

Ende Juli komme ich wieder regelmäßig wöchentlich.

Besichtigung der Baustelle des neuen „Hauses“. Ich bin ganz begeistert, wie schnell dann doch so ein Bau gehen kann. Vor einem halben Jahr war noch „kein Geld da“!!

Erster Auftrag von einer Firma in Bangalore: 70 Weihnachtssäckchen mit „Frohe Weihnachten“, ein weiterer Auftrag von einer indischen Firma mit ähnlichem Anliegen.

August 2010

Monika, meine Tochter und Andrea, ihre Freundin machen ein Praktikum bei den R.E.D.S. im Rahmen ihres Studiums „Sozial Arbeit“.

Jetzt wollen sie dafür Sorge tragen, dass das Projekt weiter an Selbständigkeit gewinnt.

Um persönlichen Kontakt zu bekommen, gestalten sie mit den Frauen einen Tagesausflug als 1. Geburtstagsfeier des Floraprojektes.

Sep./Okt. 2010

Monika und Andrea arbeiten fleißig im Projekt mit, erteilen regelmäßig Englischunterricht, führen ein Schulungsprogramm durch und gestalten mit den Frauen den neuen Raum für das Projekt.

Weiterhin wird ein Logo entwickelt, das auf die Produkte genäht werden soll.

Nov. 2011

Intensive Vorbereitung für den Weihnachtsmarkt in Bangalore.

Schürzen für Erwachsene und Kinder sowie Adventssäckchen sollen angeboten werden.

Dez. 2010

Es wird ein großer Erfolg. Alle Frauen verkaufen ihre Produkte auf dem Weihnachtsmarkt und sind sehr stolz.

Jan./Feb. /März 2011

Es kommen 3 weitere Frauen in die Floragruppe.

Ammu, Mary und Shanbagam.

Die Gruppe soll selbständiger arbeiten. So waschen, bügeln und verpacken die Frauen ihre fertigen Produkte. Ebenso zeigen sie Verantwortung im Einkauf von Stoff und Garn.

Wir erhalten einen großen Auftrag von einer dt. Firma aus Bangalore: 500 genähte Einkaufstaschen mit dem Firmenlogo besticken.

Gaby Schneider gesellt sich als Mitarbeiterin zu mir.

Susan Ballin aus Dänemark stellt ihre Disignerkompetenzen zur Verfügung.

Alexandra Waliki photographiert die Produkte und gemeinsam mit Mallika starten wir die Erstellung einer Webseite.

Viel Arbeit für mehr Öffentlichkeit!!

Die 10 Frauen erarbeiten sich einen Monatslohn von ca. 35.- € .

Im Vergleich verdienen ihre Männer ca. 70.- € im Monat.

April/Mai/Juni 2011

Die Gruppe möchte sich registrieren lassen.

Erste Kontakte werden geknüpft.

Der Wunsch ist eine kleine eigenständige Firma mit eigenem Bankkonto auf den Namen der Frauen, immer begleitet von einer Deutschen, die die Aufträge besorgt.



Unser Blog 2010 – und euch ein gutes 2011
2. Januar 2011, 10:33
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The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Fresher than ever.

Crunchy numbers

Featured image

A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 1,700 times in 2010. That’s about 4 full 747s.

In 2010, there were 10 new posts, growing the total archive of this blog to 21 posts. There were 112 pictures uploaded, taking up a total of 10mb. That’s about 2 pictures per week.

The busiest day of the year was May 12th with 100 views. The most popular post that day was und was davor geschah oder diese elend langen Läufe!.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were facebook.com, ny-hary.org, mail.yahoo.com, superbhandbag.blogspot.com, and aerzte-ohne-grenzen.de.

Some visitors came searching, mostly for bea renz, feuerkogellauf 2010, feuerkogellauf, laufen ohne grenzen, and münchen marathon strecke.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

und was davor geschah oder diese elend langen Läufe! April 2010
2 comments

2

Wer sind wir? May 2009

3

Feuerkogellauf für Ny Hary August 2010
7 comments and 1 Like on WordPress.com,

4

Was hat’s gebracht? May 2009
1 comment

5

Platz vier für uns fünf October 2010



Platz vier für uns fünf
13. Oktober 2010, 16:22
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Bessere Voraussetzungen gibt es nicht als die vergangenen Sonntag:

 

Nach der Pasta-Party am Vorabend

Pasta-Party am Vorabend

 

 

Nach unserer Runde im Olympiastadion

strahlendes Wetter, hier im Olympiastadion

 

 

Abschlussfoto

fröhliches Team

 

Evelyn läuft ihren Teil in persönlicher Bestzeit, Bea bringt den längsten und einsamsten Teil im Englischen Gartn so schnell wie möglich hinter sich, Annick rennt in Superform, ich werde einige Meter vor der Wechselzone von Bea und Annick begleitet und schaffe so die Zeit vom letzten Jahr und gemeinsam mit Micha, die ihre Zeit genau vorhergesagt hat, genießen wir alle die letzte Runde im Olympiastadion.

Das Teamgefühl bei einer Staffel tröstet darüber hinweg, dass das schnelle Laufen keine von uns besonders mag und ziemlich weh tut … Wir werden es wieder tun. Unser Blick wanderte das Wochenende über beständig auf unsere Spendenseite, auf der schon fast 40 % der Summe eingegangen ist. Jetzt rufen wir zum Endspurt der Aktion auf – geht ganz einfach.

Lasst euch herzlich grüßen und schon mal den ersten Spender/innen Dank sagen eure
Annick, Annkathrin, Micha, Bea, Evelyn (Reihenfolge auf Bild 1 und 3)



Staffel für SOS-Kinderdörfer Haiti
8. Oktober 2010, 08:06
Einsortiert unter: Besondere Projekte, Laufereignis

 

10.10.10: 5 Läuferinnen wagen sich zum 2. Mal an den 25. Münchner Marathon – als Staffel. Demokratisch wählten wir das Spendenziel aus, es geht diesmal an SOS-Kinderdörfer. Auf unserer Spendenseite könnt ihr direkt spenden. Kein Umweg über die Bank und gleichzeitig wird mit jeder neuen Spende sichtbar, ob wir unser Spendenziel von 1.010 Euro erreichen – 101.010 schien uns etwas hoch gegriffen ;-) .

SOS-Kinderdörfer kümmern sich um elternlose und verlassene Kinder und bedürftige Familien. Sie bekämpfen Hunger, leisten medizinische Nothilfe und ermöglichen Bildung für weltweit 76.441 Kinder und Jugendliche. Besonders brenzlig ist nach wie vor die Lage in Haiti, wo wir das Projekt von SOS-Kinderdörfern unterstützen wollen. Mit eurer/Ihrer Hilfe. Jetzt schon einmal ein großes Dankeschön.

Falls uns jemand an der Strecke beim Lauf in München unterstützen will, hier die Durchlaufzeiten:

 

Strecke München Marathon mit Durchlaufzeiten

Durchlaufzeiten - Klicken zum Vergrößern

 

Falls das Frauenstaffel-Feld ähnlich aufgestellt ist wie das letzte Jahr, haben wir uns Platz 1 vorgenommen!!

eure/Ihre Annick Hirsch, Michaela von der Höh, Bea Renz, Evelyn Theil und Annkathrin Unckell



Feuerkogellauf für Ny Hary
10. August 2010, 10:12
Einsortiert unter: Laufereignis

Das wird wohl das erste und letzte Mal gewesen sein: Ich bekomme die Startnummer 1! Nur weil ich mich als erste angemeldet habe. Leider kann ich dem Organisator nicht danken. Ein Schock am Start: er ist am Vorabend bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das wirft auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zurück und bestärkt mich darin, mit meinen Läufen anderen zu helfen.
1.250 m auf 10 km, das geht an meine Grenzen. Die Strecke ist SEHR kurz für die vielen Höhenmeter! Steile leere Wege (wo sind die anderen??) – zum Glück kompensiert von schönen Aussichten.

Ziemlich fertig und froh angekommen zu sein, hoffe ich, dass es sich für Ny Hary lohnt und freue mich auf eure Spenden.

Eure Annkathrin

p.s. Ich freu mich sehr, dass mir Inger Wakolbinger vom OÖLV noch ein Lauffoto geschickt hat. Danke dir :-) :

auf der Strecke

© Inger Wakolbinger, OÖLV




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